Effiziente winne:two®-Strategie:
Im Süden der Metropole Hamburg an der Elbe, dem Tor zur Welt,
vor den Toren der legendären Hansestadt Buxtehude
an der Este liegt idyllisch das so genannte "Alte Land".
Es ist Europas größtes zusammenhängendes Obstanbaugebiet.
Im Mai kommen von weit her Touristenströme, um die eindrucks-
volle Kirschblüte mitzuerleben. Es sieht aus, als hätte sich die ganze
Landschaft im Urstromtal der Elbe ein weißes Hochzeitskleid angelegt.



Und eine große Hochzeit ist es auch.
Denn in Wahrheit sind den Kirschbäumen die Touristen ganz egal.
Vielmehr sind sie ­wie alle Pflanzen ­gehandicapt: Sie sind
festgewachsen in der Erden und können ­- wie die Königskinder
am viel zu tiefen Wasser - zusammen nicht kommen,
um Liebe zu machen und sich zu vermehren. Deshalb breiten sie
lockend und einladend ihre Zweige aus und blühen in geradezu
verschwenderischer Fülle. Raffiniert statten sie dabei ihre Blüten mit
verführerisch duftendem, süßem Nektar aus, auf den buchstäblich
die Bienen fliegen. Die fleißigen Honigsammler schwelgen
in der warmen Frühsommersonne, tun sich atemlos gütlich
und können gar nicht genug bekommen, wie unsereins
im Schlaraffenland, in dem die Köstlichkeiten kein Ende nehmen.
Zum Lob und zum Dank summen sie den Bäumen eine vielstimmige
Hochzeitssinfonie und bescheren ihnen ein orgiastisches Liebesfest,
das natürlich nicht ohne Folgen bleibt.



Ganz genau so haben sich die Kirschbäume das gedacht.
Und wenn abends eine leichte würzige Brise von der Nordsee her über
die Kirschbaumfelder streicht und man etwas die Augen zukneift,
sieht man, wie die Bäume schmunzeln und glücklich und zufrieden
mit den Zweigen wedeln. Ihre Rechnung ist aufgegangen.
Sie haben viel geboten und viel bekommen. Zwei haben gewonnen.


Aber das war ja erst das Vorspiel.
Die Früchte aus der Liebesbeziehung Baum-Biene sollen dazu dienen,
dass die Bäume sich vermehren. Aber ach, sie sind ja immer noch
festgewachsen in der Erden und könnten sich nur vermehren, so weit die Äste
reichen. Was tun? Noch einmal bewährt sich die Leistungslust-Strategie.
Sie verpacken ihre durch die Bienen befruchteten Kerne in knallrotes
süßes und saftiges Fruchtfleisch ­- ahh.

Magisch und magnetisch und unwiderstehlich werden die Stare
angezogen ­wie die Bären vom Honig und lassen sich die Früchte schmecken.

Dann schwingen sie sich auf und lassen ­- quasi im Vorbeifliegen ­-
die Kerne weit entfernt fallen, mit einem ordentlichen Klacks Dünger
fürs Anwachsen als dankbare Zugabe.


Bäume, Bienen und Stare haben einander ihr Bestes gegeben
und haben das Beste zurück erhalten. winne:two®. ­ Zwei gewinnen. ­
Immer für alle das Beste. Und davon so viel wie möglich.

Dass die Menschen den Bienen nachher den Honig "rauben"
und die Stare dort hinwünschen, wo der Pfeffer wächst,
ist dann wieder ein anderes Kapitel
:-)).

2012 by Georg Fasold, Buxtehude 

 

 


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